DIE METHODE

Die neue Rebschnittmethode Simonit&Sirch

Die Methode Simonit&Sirch – Bereiter von Traubengut, besteht aus einer Serie von zusammenhängenden Verfahren, die, wenn kontinuierlich über mehrere Jahre angewandt, ein kontrolliertes Wachstum der Rebstöcke ermöglichen. Charakterisiert ist die Methode durch das Vornehmen von Schnitten an ausschließlich jungen Trieben, die nicht älter sind als ein bis zwei Jahre.
Diese neue Herangehensweise, abgeleitet vom klassischen Baumschnitt, erlaubt dem Stock eine wachsende Struktur zu bilden, die von der Erziehungsform des Rebstockes beeinflusst wird.

Speziell für das Kordon-System entwickelt man einen permanenten Fruchttrieb (Hauptkanal)mit diversen Verästelungen, je nach gewünschter Anzahl von vegetativen Knotenpunkten(sekundäre Sammelpunkte). Diese Knotenpunkte wachsen unter Aufsicht langsam in die Höhe, wie die Äste eines Baumes.

Bei der Guyot-Erziehung, gilt als obere Begrenzung der Draht, über welchen der Fruchttrieb gebogen wird. Für die neue Rebschnittmethode muss eine Parallel-Struktur geschaffen werden, die der Form eines „T“s entspricht, beeinflusst von der Verästelung des Triebes in zwei entgegengesetzte Richtungen.



Kontrolliertes Wachstum und Kontinuität des lymphatischen Systems (welches das Lignin transportiert) sowohl für die Kordon (a) als auch di Guyot-Erziehung (b).


Die Methode erspart den rechtzeitigen und gezielten Sommerrebschnitt nicht. In dieser Phase ist es besonders wichtig, nur Triebe stehen zu lassen, die eine Nützlichkeit für die gewünschte und oben beschriebene Entwicklung aufweisen. Dieser Methode folgend, reduziert man den Arbeitsaufwand (Anzahl der Schnitte) des nächsten Winterschnitt (‘Trockenschnitt’).

Kordon-System

"Dann wollen wir mal sehen wie wir eine Verästelung bei einem Kordon-System ermöglichen können, indem die Triebe in einem Alter von maximal ein oder zwei Jahren beschnitten werden. Ausschlaggebend ist, dass die Narbenbildung maximal gefördert wird".

Guyot

“Wir geben die klassische Durchführung auf und schaffen horizontale permanente Kanäle”.